Anfang der 70 er Jahre wurde auch in den großen Safarigebieten Afrikas für Jagd und Fotosafaris VW Busse der T1 Reihe eingesetzt. Meine Idee war nun die, den Samba Bus wegen seiner vielen Fenster und des Schiebedaches zu einem Fotosafaribus umzugestalten.



Für die Lackierung des Unterbodens verwandte ich eine Mischung aus Schwarz, Silber und dann Rost. So hat der Unterboden schon mal sein altes verwittertes Aussehen.

Im nächsten Schritt wurden dann die Sitze in Hellgrau lackiert.
Während diese nun trockneten, habe ich den Fahrgastraum bearbeitet. Hierfür verwendete ich die Farben anthrazit, weiß, Silber, hellgrau und rost. Aus meiner Restekiste kam dann noch ein Rest vom beigem Bodenvlies für die Kofferraumablage.

Mittlerweile sind die Sitze getrocknet und die Endlackierung mit eisblau, was die Alterung der Sitze noch mehr heraushebt, konnte beginnen. Nachdem auch diese Farbe trocken war, wurde der gesamte Fahrgastraum zusammengebaut. Zum Abschluss dieses Abschnittes habe ich dann noch die Bodenplatte verdreckt.

Die Karosserie.



Im nächsten Abschnitt wurden dann alle Seitenteile, Dach und die Türen von der Außenseite mit weiß lackiert.
Ich habe dann alles gut austrocknen lassen, .......


.......dann zusammengebaut und anschließend mit einer Figuren bestückt.


Jetzt nahm ich mir das Ausstelldach vor. Dieses sollte mit vier Stellfüßen am Dach befestigt werden. Damit alles auch stabil wird, nahm ich eine mit Kunststoff ummantelte Drahtstange, die ich in vier gleich lange Stücke schnitt und mit dem Dach und dem Ausstelldach verklebte.
Jetzt wurde es spannend: Die Safaribemalung konnte beginnen. Hierfür nahm ich einen schwarzen Farbstift (Edding), der ist wendiger als ein Pinsel.


Nach dem Auftragen wurde die gesamte Oberfläche mit Alkohol leicht abgewischt, sodass die Oberfläche alt wirkt. Danach wurden die Streifen wieder nachgezogen.


Die Dioramaplatte
Für die Grundplatte wurde eine Spanplatte in den Maßen 350 x 245 mm sowie Leisten von 360 x 19 x 5 mm und 255 x 19 x 5 mm für die Umrahmung verwendet.
Abtönfarbe (Terracotta), Füllspachtel, Wasser, verschiedene Streu- und Naturmaterialien, Weißleim, Pinselborsten und Tierfiguren.
Jetzt konnte es losgehen.
Als Erstes machte ich mich daran, Borsten von einem Pinseln abzuschneiden. Dabei achtete ich darauf, dass immer ein wenig von der Klebemasse am unteren Teil der Borsten blieb um sie bis zur Verarbeitung zusammen zu halten.








Nach einer Trockenphase von mehreren Tagen wurden jetzt die Leisten der Platte von Restbeständen befreit, die Kanten gebrochen und lackiert.






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